Arnica & Co - Das kleine ABC der Homöopathie

Arnica, Belladonna, Chamomilla und Aconitum – lateinische Namensbezeichnungen für Pflanzen, die viele Menschen schon einmal gehört, gelesen oder vielleicht auch in Form eins homöopathischen Arzneimittels eingenommen haben. Denn in Deutschland machen tagtäglich viele Millionen Menschen positive Erfahrungen mit der Homöopathie. Sie profitieren dabei von einer Therapieform, die Wirksamkeit und Verträglichkeit kombiniert. Das spiegelt sich in hohem Zuspruch und der hohen Anwenderzufriedenheit wider.

Wie vielseitig die Homöopathie in der Praxis wirklich ist, zeigt sich neben der besonders hohen Bekanntheit von Arnica an drei weiteren Heilpflanzen, die sich dank ihrer wertvollen Eigenschaften bei zahlreichen Beschwerden im Familienalltag anwenden lassen. Passend zu ihren Anfangsbuchstaben werden sie auch manchmal als das „kleine ABC der Homöopathie“ bezeichnet – wobei das A für gleich zwei echte Homöopathie-Klassiker steht: Arnica, Aconitum, Belladonna und Chamomilla.

Aconitum

Aconitum (napellus) ist landläufig auch als Blauer Eisenhut bekannt. Die Pflanze ist in ganz Europa verbreitet. Die kräftige Staude mit ihrer knolligen Wurzel erreicht eine Höhe von bis zu 150 cm. Ihre handförmigen Blätter sind 5- bis 7-fach geteilt. Sie bildet wunderschöne dunkelblaue bis dunkelviolette Blüten. Auch wenn die Schönheit der Pflanze anziehend wirkt, sollte in der Natur Abstand gehalten werden – sie ist giftig.

Belladonna

Belladonna ist hierzulande vor allem unter dem Namen Tollkirsche bekannt. Nicht nur die Heiler der Antike kannten die Wirkung der Tollkirsche, sondern auch die damaligen Jäger: Sie benetzten Pfeilspitzen mit dem Gift der Belladonna. Der Bezeichnung „Atropa“ weist auf die griechische Göttin Atropos, die den Lebensfaden durchschneidet. Der Zusatz "belladonna" (ital. schöne Frau) entstand, weil der Inhaltsstoff Atropin die Pupillen weitet und so die Augen größer scheinen lässt.

Chamomilla

Mit ihrer vielseitigen Heilkraft gilt Chamomilla (auch als echte Kamille bekannt) als eine der wichtigsten homöopathischen Arzneipflanzen insbesondere in der Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern. Ihr botanischer Name „Chamomilla“ leiten sich vom lateinischen „Chamaemelum“ (= Erdapfel) ab. Die krautige Pflanze kann 20 bis 50 cm hoch werden. An den Stängeln sitzen zwei- bis dreifach gefiederte, grüne Blätter. Von ca. Mai bis in den September blühen ihre Röhrenblüten goldgelb, die Zungenblüten weiß. Der kegelförmige Blütenboden ist hohl. Dies unterscheidet die Echte Kamille von ihrer engen Verwandten, der Hundskamille.

Aconitum, Belladonna und Chamomilla gehören zu den am meisten angewendeten Mitteln der Homöopathie und werden in unserer hauseigenen Arzneipflanzenkultur Terra Medica® in Staffort bei Karlsruhe unter biologisch zertifizierten Bedingungen angebaut. Mit 14,3 ha Fläche und 600 verschiedenen Heilpflanzenarten ist Terra Medica® die artenreichste Arzneipflanzenkultur Europas. Die Vorteile des eigenen Anbaus sind vielfältig: so stellen optimale Wachstumsbedingungen, der planbare Erntezeitpunkt sowie kurze Transportwege zur Weiterverarbeitung die hohe Qualität unserer Ausgangspflanzen und letztlich unserer Arzneimittel sicher.

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