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Selbstbehandlung mit Homöopathie: Aktivieren Sie Ihre Selbstheilungskraft

Bei Beschwerden legen Sie Wert auf sanfte und gut verträgliche Mittel? Sie möchten sich rundum gesund fühlen und auf Ihren inneren Arzt vertrauen? Symptome behandeln Sie gerne auf natürlichem Wege?

Die Homöopathie hilft Menschen ihre Gesundheit zu erhalten. Unterstützen Sie bei Erkrankungen die Selbstheilungskraft Ihres Körpers. Globuli sind beispielsweise einfach zu dosieren und anzuwenden. Sie eignen sich deshalb hervorragend für die Selbstbehandlung Ihrer Familie.

Die klassische Homöopathie verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Sie rückt den Menschen mit all seinen Facetten ins Zentrum der Behandlung. Hierzu zählen etwa:

• Die Dauer der Erkrankung

• Die individuellen Empfindungen und Gefühle

• Die persönliche Lebenssituation

Warum ist Homöopathie empfehlenswert?

Der menschliche Körper leistet Erstaunliches. Er ist von Natur aus in der Lage, sich selbst zu heilen. Doch manchmal gerät der Körper aus dem Gleichgewicht und die Selbstheilungskräfte benötigen einen Impuls von außen.

Die Homöopathie aktiviert als Reiz- und Regulierungstherapie diese ureigenen Selbstheilungskräfte des Menschen.

Die Behandlung mit Homöopathie ist wegen vieler weiterer Stärken sinnvoll:

Sanfte Methode für einen gesunden Körper.

• Gute Verträglichkeit.

• Mit Arzneien der Schulmedizin und Methoden der Naturheilkunde kombinierbar.

• Symptome werden nicht unterdrückt.

• In der Regel keine Risiken durch eine falsche Dosierung.

• Ganzheitliche Betrachtung des Menschen.

Bei welchen Beschwerden ist die homöopathische Selbstbehandlung sinnvoll?

Homöopathische Mittel können Sie unter anderem bei diesen Krankheitsbildern unterstützend oder als alleinige Therapie (ggf. nach Absprache mit einem Therapeuten) einnehmen:

• Allergien (etwa Heuschnupfen)

• Akute Erkrankungen der Atemwege (z. B. Husten, Erkältung, Bronchitis)

• Störungen des Verdauungstrakts (z. B. Durchfall)

• Schlafstörungen

• Beschwerden in den Wechseljahren

• Prämenstruelles Syndrom und Beschwerden während der Menstruation

• Hauterkrankungen

• Rheuma

• Schmerzen im Bereich von Schultern, Nacken und Rücken

Worauf sollte bei der Einnahme homöopathischer Mittel geachtet werden?

In der Homöopathie erfolgt die Auswahl des richten Mittels nach dem sogenannten Ähnlichkeitsprinzip. Wählen Sie dazu das homöopathische Einzelmittel, dessen Beschreibung Ihre körperlichen und psychischen Symptome am ehesten widerspiegelt.

Es kann sein, dass bei der homöopathischen Behandlung zunächst eine vorübergehende Verschlimmerung Ihrer Symptome (sog. Erstreaktion) eintritt. Keine Sorge. Das ist nichts Schlimmes! Ganz im Gegenteil: Sie zeigt, dass Sie die richtige Arzneiwahl getroffen haben. Die Erstreaktion sollte nach wenigen Stunden bis zu einem Tag wieder verschwunden sein.

In der Regel entfalten die richtig gewählten homöopathischen Mittel schon nach wenigen Stunden ihre Wirkung. Die körperlichen Symptome sollten sich bessern. Tritt hingegen keine Besserung oder gar eine andauernde Verschlechterung ein, war das Mittel womöglich nicht richtig gewählt. Setzen Sie es ab und konsultieren Sie Ihren Therapeuten oder einen homöopathisch erfahrenen Arzt.

Beachten Sie außerdem folgende Tipps, um Ihre Selbstheilung bestmöglich anzukurbeln:

• Sie fühlen sich besser? Dann nehmen Sie das homöopathische Arzneimittel weniger häufig ein. Setzen Sie es ab, sobald Sie sich gesund fühlen.

• Für die Selbstbehandlung wählen Sie am besten niedrige Potenzen. Beispielsweise D6 oder D12. Höhere Potenzen ab C30 sollten nur von einem Therapeuten ausgewählt werden.

• Lassen Sie bei oraler Einnahme das homöopathische Mittel vor dem Schlucken im Mund auflösen. Der Wirkstoff wird bereits über die Mundschleimhaut aufgenommen.

• Nehmen Sie homöopathische Mittel am besten eine halbe Stunde vor oder nach einer Mahlzeit ein. Derselbe zeitliche Abstand empfiehlt sich zu ätherischen Ölen. Auch koffeinhaltige Getränke sollten mit Abstand konsumiert werden. Andernfalls kann die Wirksamkeit eingeschränkt werden.

Wie wirkt sich ein falsches homöopathisches Arzneimittel aus?

Ein homöopathisches Arzneimittel setzt im Körper einen Impuls zur Aktivierung der Selbstheilungskraft. Dieser Reiz tritt bei Einnahme des falsch gewählten homöopathischen Mittel nicht ein. Die Besserung der Beschwerden bleibt aus. Setzen Sie in diesem Fall das homöopathische Mittel ab und fragen Sie ggf. Ihren Therapeuten.

Bei der homöopathischen Selbstbehandlung ist das richtige Mittel nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Lassen Sie sich bei der Wahl des richtigen Mittels beraten. Beispielsweise von einem erfahrenen Homöopathen, Apotheker oder Arzt.

Eignet sich Homöopathie zur Selbstbehandlung in Schwangerschaft und Stillzeit?

Homöopathische Arzneimittel zeichnen sich durch ihre gute Verträglichkeit aus und sind in der Regel nebenwirkungsarm. Wie bei allen anderen Arzneimitteln auch, sind Schwangere und Stillende dazu angehalten, vor der Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels ihren Arzt oder Apotheker zu konsultieren. Dies gilt auch für die Behandlung von Neugeborenen und Babys. Zur Auswahl des richtigen homöopathischen Arzneimittels berät Sie Ihre Hebamme, Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker gerne. Vor der Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels ist außerdem immer der Beipackzettel zu beachten.

Sind homöopathische Arzneien für Diabetiker geeignet?

Ja. Die Globuli der DHU enthalten als Trägersubstanz Saccharose (Zucker), die Tabletten Laktose (Milchzucker). Die Einnahme homöopathischer Arzneimittel – unter Beachtung der Dosierungsangaben – kann bei der Berechnung der täglichen Broteinheiten vernachlässigt werden. Denn ein Globulus entspricht gerade einmal 0,00069 BE und damit 0,034 kcal; eine Tablette entspricht 0,021 BE (1,025 kcal). Aufgrund der geringen Dosierung eignet sich die homöopathische Behandlung in Zusamenarbeit mit einem Therapeuten auch für an Diabetes erkrankte Menschen.

Wann sollte man einen Homöopathen aufsuchen?

Haben Sie noch keine Erfahrungen mit Homöopathie gemacht? Globuli sind Ihnen noch fremd? Dann sprechen Sie unbedingt mit einem Homöopathen. Auch ein Arzt mit homöopathischer Zusatzausbildung kann Ihnen weiterhelfen. Hier gilt: lieber auf Nummer sicher gehen.

Außerdem gehören Sie in erfahrene Hände, wenn Ihre Gesundheit akut bedroht ist. Dasselbe gilt, wenn Ihre Selbstbehandlung mit homöopathischen Arzneimitteln nicht erfolgreich ist. Die Therapie chronischer Erkrankungen setzt auch in der Homöopathie viel Expertise voraus.

Grenzen der Homöopathie: Wann sollte ich zum Arzt gehen?

Die Grenzen der Homöopathie sind erreicht, wenn das gewählte Mittel nicht den gewünschten Heilungserfolg bringt. Oder dann, wenn sich die Symptome über die Erstverschlimmerung hinaus verschlechtern. Zögern Sie nicht, sich in ärztliche Behandlung zu begeben. Vielleicht haben Sie einfach nicht das passende Mittel gefunden. In diesem Fall wird Ihnen Ihr Arzt sicher gerne weiter helfen.

Bei manchen Erkrankungen ist eine ärztliche Abklärung der Ursachen wichtig. Das gilt etwa bei starken oder ungewohnten Schmerzen, aber auch bei organischen Veränderungen oder chronischen Krankheiten.

Bezahlt die Krankenkasse die Kosten für homöopathische Mittel?

Seit 2010 haben gesetzliche Krankenkassen die Möglichkeit, Kosten für medizinisch notwendige, homöopathische Mittel zu übernehmen. Dies läuft unter den sogenannten Satzungsleistungen. Die Erstattungssätze variieren stark zwischen den Kassen. Zudem muss häufig ein Vertragsarzt mit einer homöopathischen Zusatzqualifikation das Rezept für ein homöopathisches Einzelmittel ausstellen. Zum Teil wird die Erstattung von homöopathischen Leistungen an die Teilnahme an einem Bonusprogramm gekoppelt.

Sie können auch eine Krankenzusatzversicherung für homöopathische Leistungen abschließen. Sind Sie privat vollversichert, können Sie je nach Tarif ebenfalls homöopathische Leistungen beanspruchen.

Nutzen Sie die Möglichkeiten der Homöopathie, um Ihre Selbstheilung zu stärken und gesund zu bleiben.

Gut zu wissen…

In Deutschland tragen mehr als 7.000 Ärzte die Zusatzbezeichnung „Homöopathie“. Dies ist ein geschützter Begriff, der erst nach einer einheitlichen berufsbegleitenden Ausbildung und Prüfung durch die Landesärztekammern ausgestellt wird und garantiert, dass ein Arzt über ausreichend theoretisches und praktisches Wissen verfügt, um die homöopathische Behandlung aufzunehmen. Voraussetzung für den Erwerb der Zusatzbezeichnung „Homöopathie“ ist ein abgeschlossenes Medizinstudium und die Anerkennung als Facharzt.

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