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Homöopathie leicht gemacht – Die Kraft der Selbstheilung

Länger und gesünder leben – das wollen wir alle. Und die Homöopathie hilft uns dabei sanft und nebenwirkungsarm. Darum raten Experten: Achten Sie auf sich und nutzen Sie die Kraft der Homöopathie!

Helfen Sie Ihrem Körper, sich selbst zu helfen

Eine große wissenschaftliche Untersuchung* zeigt: Viele Patienten profitieren von Homöopathie. Sie kann die Symptome chronischer Erkrankungen lindern und die Lebensqualität stark verbessern. Das belegt die Studie der Berliner Charité mit mehr als 3900 Patienten. Verblüffend: Jüngere Patienten und solche mit sehr schwerwiegenden, chronischen Symptomen profitieren am meisten von einer homöopathischen Behandlung.

Experten führen solche Studienergebnisse unter anderem darauf zurück, dass gerade bei chronischen Erkrankungen oft mehrere zugleich auftreten: Gelenkprobleme, Stoffwechselstörungen, geschwächtes Immunsystem und Herz-Kreislauf-Erkrankungen beispielsweise. Das stellt die Schulmedizin vor große Herausforderungen. Viele Patienten bekommen von ihrem Arzt mehrere verschiedene Medikamente verschrieben – mit zum Teil erheblichen Nebenwirkungen. 

Aber chronische Erkrankungen sind keine reine Domäne der Schulmedizin, sondern eine Stärke der Homöopathie. Sie ist die ideale Ergänzung zu einer in der Regel notwendigen schulmedizinischen Behandlung. Sie hat die Kraft, die Gesundheit bis ins hohe Alter zu erhalten, indem sie unsere ureigenen Selbstheilungskräfte aktiviert.

Experten schätzen, dass der menschliche Organismus mit 70 Prozent aller Krankheiten gut fertig wird, wenn alle Organe ihre normale Funktion erfüllen können. Aber oft braucht es dazu einen kleinen Anstoß – und den liefert die Homöopathie, sanft und nebenwirkungsarm. Besonders wichtig ist dabei die Qualität der homöopathischen Arzneimittel. Die DHU produziert nicht nur mit höchster Qualität, sondern auch nachhaltig und ökologisch. Alle homöopathischen Mittel der DHU werden in Deutschland hergestellt. Ein weiterer Vorteil der Homöopathie: Die Anwender hören in der Regel mehr auf ihren Körper, erkennen Warnsignale und lassen sie von einem Experten abklären. Denn manchmal geht es nicht ohne Schulmedizin. Achten Sie also auf die „Schwachstellen“ des Körpers, aus denen sich Krankheiten entwickeln können. Nur wenn Körper und Seele im Gleichgewicht sind, geht es uns gut.

Homöopathie richtig anwenden

Grundsätzlich ist es gerade für Einsteiger sinnvoll, sich fachlichen Rat bei einem Arzt mit homöopathischer Zusatzausbildung oder einem Heilpraktiker zu holen. Gerne unterstützen wir Sie bei der Suche in Ihrer Nähe. Eine weitere Möglichkeit Informationen zur Homöopathie zu erhalten sind Ratgeber zur Selbstmedikation.

Das Prinzip, nach dem ein passendes Mittel ausgewählt wird, ist jedoch immer das gleiche. Am Anfang stehen immer fünf Fragen:

  • Ort der Beschwerden: Wo treten die Symptome auf, zum Beispiel am Bein, Zahn oder am Kopf?
  • Art der Beschwerden: Wie äußern sich diese, z. B. klopfend, reißend, stechend?
  • Auslöser: Was ist geschehen, z. B. ein Unfall, ein Streit, eine Verkühlung, eine Schnittwunde?
  • Umstände: Wodurch verbessern oder verschlechtern sich die Beschwerden, z. B. durch Wärme, Essen, Alleinsein?
  • Grenzen: Stoße ich bei der Selbstmedikation an meine Grenzen? 

Ist dies der Fall, fragen Sie am besten Ihren homöopathisch erfahrenen Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker nach einer Empfehlung.

Mithilfe dieser Fragen lassen sich aus dem umfangreichen Repertoire der Homöopathie passende Mittel herausfinden.

Und welches sollte dann verwendet werden?

Wählen Sie das Mittel, in dem Sie Ihren Zustand am genauesten wiedererkennen – körperlich wie auch seelisch. Achten Sie darauf, ob sich die Symptome bessern oder verschlechtern.

Im Falle einer Verschlechterung liegt die Ursache in der Regel in der Wahl eines falschen Mittels oder im natürlichen Krankheitsverlauf. Gemeinsam mit dem Therapeuten oder einem erfahrenen Apotheker sollte dann die Medikation überprüft werden. 

Bei Besserung der Beschwerden sollte die Einnahmehäufigkeit reduziert werden. Das homöopathische Mittel sollte abgesetzt werden, wenn die Symptome verschwinden.

Welche Beschwerden kann ich denn in Eigenregie therapieren?

Alle Alltagsbeschwerden. Die Homöopathie ist jedoch kein Allheilmittel und nicht von der Schulmedizin losgelöst zu betrachten. Sie kann eine OP so wenig ersetzen wie Antibiotika bei schweren Infektionen oder die Notfallmedizin bei Herzinfarkt und Schlaganfall. Oft ist es aber sinnvoll, sie ergänzend zur Schulmedizin einzusetzen.

Was passiert, wenn ich das falsche Mittel wähle?

Die Homöopathie ist eine Reiz- und Regulationstherapie. Der gesetzte Reiz führt bei der Auswahl des richtigen Mittels zu einer Besserung der Symptome. Wurde das falsche Mittel gewählt, tritt keine Besserung ein. Hier passt der Reiz nicht zu den vorliegenden Krankheitsanzeichen und die Mittelwahl soll überprüft werden. Ihr Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker unterstützt Sie gerne bei der Mittelauswahl.

Welche Dosierungsempfehlung gilt für homöopathische Mittel?

Übrigens: Für die homöopathische Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern sind Globuli besser geeignet als alkoholische Tropfen oder Tabletten. Tabletten können auch in Wasser gelöst werden zur leichteren Aufnahme.

Gibt es eine Überdosierung?

Bei den zur Selbstbehandlung empfohlenen Potenzen (z. B. D6 und D12) ist unter Beachtung der im Beipackzettel genannten Dosierungsempfehlungen keine Überdosierung zu befürchten.

Was muss ich bei der Einnahme beachten?

Homöopathische Mittel können bereits über die Mundschleimhaut aufgenommen werden, deshalb werden Tabletten und Globuli langsam im Mund zergehen gelassen und Tropfen vor dem Schlucken etwas im Mund behalten.

Somit empfiehlt sich keine gleichzeitige Nahrungsmittelaufnahme. Zum Essen, Trinken und Zähneputzen sollte ein 15 minütiger Abstand eingehalten werden. Mit anderen Medikamenten vertragen sich homöopathische Arzneien in der Regel problemlos. Trotzdem sollten Sie Ihren Arzt davon unterrichten.

Ist Homöopathie auch für Diabetiker geeignet?

Ja. Die Globuli der DHU enthalten als Trägersubstanz Rohrzucker (Saccharose), die Tabletten Laktose (Milchzucker). Die Einnahme homöopathischer Arzneimittel – unter Beachtung der Dosierungsempfehlung – kann bei der Berechnung der täglichen Broteinheiten vernachlässigt werden. Denn ein Globulus entspricht gerade einmal 0,00069 BE und damit 0,034 kcal; eine Tablette entspricht 0,021 BE (1,025 kcal).

Wann ist der Gang zum Arzt unerlässlich?

Wenn das Mittel keine Besserung bringt. Bei akuten Erkrankungen sollte das in der Regel im Verlauf eines Tages geschehen, bei chronischen Beschwerden zeigen sich in vielen Fällen innerhalb der ersten Tage Veränderungen. Ein Arztbesuch ist auch dann zu empfehlen, wenn sich Beschwerden kontinuierlich verschlechtern.

*Quelle: Witt CM, Lüdtke R, Baur R, Willich SN: Homeopathic medical practice: Long-term results of a cohort study with 3981 patients.
BMC Public Health 2005, 5:115

 

 

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