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Warum Homöopathie?

Die Homöopathie gilt in Deutschland für viele Menschen als natürliche, ganzheitliche und wirksame Heilmethode. Sie kann dabei helfen, gesund zu bleiben oder zu werden – sanft und mit so wenigen Nebenwirkungen wie nur möglich. Homöopathie ist bei der Wiederherstellung und Erhaltung der Gesundheit eine Erfolgsgeschichte. Millionen Menschen können diese Geschichte erzählen – als Anwender, die die Wirkung am eigenen Leib erfahren haben.

Homöopathie – viele gute Gründe dafür

Die Homöopathie hat als Therapierichtung das Ziel, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu stimulieren und wird als sanfte Reiz- und Regulationstherapie aufgefasst. Homöopathische Arzneimittel sind gut verträglich und mit anderen Arzneimitteln – auch schulmedizinischen – kombinierbar. Weil die Homöopathie ein Konzept ist, das den Menschen in den Mittelpunkt stellt und ihn ganzheitlich betrachtet, passt sie hervorragend in die moderne Zeit und ist längst in mitten der Medizin angekommen.

Selbstheilungskräfte aktivieren mit Homöopathie

Der gesunde menschliche Organismus besitzt die erstaunliche Fähigkeit, mit einer Vielzahl von Krankheiten selbst fertig zu werden. Dies setzt allerdings voraus, dass alle Organe ihre normale Funktion vollumfänglich ausüben können. Manchmal braucht es hierfür einen kleinen Impuls. Als Reiz- und Regulationstherapie hat die Homöopathie nach ihrem Selbstverständnis die Kraft, unsere ureigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Homöopathische Arzneimittel eignen sich für die Behandlung von häufig auftretenden Alltagsbeschwerden oder können ergänzend zur Schulmedizin eingesetzt werden. Denn auch in der Schulmedizin gibt es bei Erkrankungen immer wieder Fälle, bei denen wenig Chance auf Heilung besteht. Primär geht es dann darum, die Lebensqualität der Betroffenen bestmöglich zu erhalten. Hier liegt der Anspruch der Homöopathie in einer unterstützenden Funktion. In vielen Fällen wird sie so zu einer wertvollen Ergänzung der notwendigen schulmedizinischen Behandlung.

Welches homöopathische Mittel hilft wofür?

Sowohl in der therapeutischen Behandlung als auch in der Selbstmedikation können persönliche Umstände bei der Auswahl des richtigen Arzneimittels wichtige Hinweise liefern. Dieser individuelle Ansatz macht die Homöopathie für viele Menschen attraktiv und einzigartig.

Gerade für Einsteiger ist es grundsätzlich sinnvoll, sich fachlichen Rat bei einem Arzt mit homöopathischer Zusatzausbildung oder einem Heilpraktiker zu holen. Gerne unterstützen wir Sie bei der Suche in Ihrer Nähe.

Ihr Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker berät Sie gerne zur richtigen Auswahl homöopathischer Arzneimittel. Weitere Informationen zur Selbstmedikation erhalten Sie außerdem in vielen Homöopathie-Ratgebern.

Was passiert, wenn ich das falsche Mittel gewählt habe?

Die Homöopathie versteht sich als Reiz- und Regulationstherapie indem der, durch die Auswahl des richtigen Arzneimittels gesetzte Reiz, die körpereigenen Selbstheilungskräfte stimuliert. Wurde das falsche Mittel gewählt, tritt keine Besserung ein. Das falsch gewählte Arzneimittel sollte dann umgehend abgesetzt werden. Ihr Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker berät Sie gerne bei der Mittelauswahl.

Grenzen beachten

Homöopathie ist kein Allheilmittel und nicht losgelöst von der Schulmedizin zu betrachten. Homöopathische Arzneimittel eignen sich insbesondere für die Behandlung von häufig auftretenden Alltagsbeschwerden oder können ergänzend zur Schulmedizin eingesetzt werden. Anhand Ihres individuellen Krankheitsbildes kann Ihr Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker entscheiden, ob die Behandlung mit homöopathischen Arzneimitteln für Sie die richtige Wahl darstellt.

Homöopathie anwenden: Worauf Sie achten sollten

Wählen Sie das Arzneimittel, in dessen Beschreibung Sie Ihren Zustand am genauesten wiedererkennen – körperlich als auch psychisch. Zum Beispiel kann die Zwiebel (Allium cepa) in homöopathischer Potenz einen Schnupfen heilen, bei dem die Augen tränen und jucken und ein wässriges, wundmachendes Nasensekret entsteht. Achten Sie darauf, ob sich Ihre Symptome bessern oder verschlechtern.

Zu Beginn der homöopathischen Behandlung können sich die bestehenden Symptome kurzfristig verschlechtern (sogenannte Erstverschlimmerung). Die Erstverschlimmerung wird als Zeichen eines gut gewählten homöopathischen Arzneimittels, das zu wirken begonnen hat, verstanden. Nach kurzer Zeit sollte eine Verbesserung der Symptome im Sinne einer Heilung einsetzen. Bei anhaltender Verschlechterung suchen Sie bitte Ihren Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker auf.

Bei Besserung der Beschwerden sollten Sie die Einnahmehäufigkeit nach und nach reduzieren. Das homöopathische Arzneimittel ist abzusetzen, wenn die Symptome vollständig abgeklungen sind.

Welche Potenz ist die richtige für mich?

Bei der Herstellung homöopathischer Arzneimittel werden die Ausgangsstoffe stufenweise verdünnt und verschüttelt. Diesen Prozess nennt man Potenzierung.

Die Arzneimittel der Homöopathie werden dementsprechend in unterschiedlichen Potenzen angeboten. Das D in der Potenzangabe steht für Dezimal, das Verdünnungsverhältnis beträgt 1:10. Das C bedeutet Centesimal, das Verdünnungsverhältnis ist 1:100.

Für die Selbstbehandlung wird grundsätzlich empfohlen, auf homöopathische Arzneimittel in niedrigen Potenzen (D6/D12) zu setzen. Wenn Sie unsicher sind, welche Potenz für Sie am besten geeignet ist, fragen Sie einen homöopathisch praktizierenden Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker um Rat.

Tipp: Für die homöopathische Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern sind Globuli besser geeignet als alkoholische Tropfen oder Tabletten. Generell kann die Einnahme von Tabletten erleichtert werden, wenn man diese zuvor in etwas Wasser auflöst.

Was muss ich bei der Einnahme beachten?

Auch bei der Einnahme von homöopathischen Arzneimittel müssen die Angaben zur Dosierung in der Gebrauchsinformation beachtet und eingehalten werden.

Homöopathische Arzneimittel werden bereits über die Mundschleimhaut aufgenommen. Deshalb ist es ratsam, Tabletten oder Globuli langsam im Mund zergehen zu lassen und Tropfen vor dem Schlucken etwas im Mund zu behalten.

Homöopathische Arzneimittel nehmen Sie am besten eine halbe Stunde vor oder nach dem Essen ein. Es empfiehlt sich weiterhin eine halbe Stunde Abstand zur Verwendung ätherischer Öle wie Kampher, Kamille oder Pfefferminz (oft in Zahnpasta) zu halten. Das gleiche gilt für koffeinhaltige Getränke wie Tee, Kaffee oder koffeinhaltige Limonaden, wie z.B. Cola.

Globuli in der Schwangerschaft und Stillzeit

Homöopathische Arzneimittel zeichnen sich durch ihre gute Verträglichkeit aus und sind in der Regel nebenwirkungsarm. Wie bei allen anderen Arzneimitteln auch, sind Schwangere und Stillende dazu angehalten, vor der Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels ihren Arzt oder Apotheker zu konsultieren. Dies gilt auch für die Behandlung von Neugeborenen und Babys. Zur Auswahl des richtigen homöopathischen Arzneimittels berät Sie Ihre Hebamme, Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker gerne. Vor der Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels ist außerdem immer der Beipackzettel zu beachten.

Sind die Mittel der Homöopathie auch für Diabetiker geeignet?

Ja. Die Globuli der DHU enthalten als Trägersubstanz Saccharose (Zucker), die Tabletten Laktose (Milchzucker). Die Einnahme homöopathischer Arzneimittel – unter Beachtung der Dosierungsangaben – kann bei der Berechnung der täglichen Broteinheiten vernachlässigt werden. Denn ein Globulus entspricht gerade einmal 0,00069 BE und damit 0,034 kcal; eine Tablette entspricht 0,021 BE (1,025 kcal).

Wann zum Arzt?

Bei starken oder länger anhaltenden Beschwerden suchen Sie bitte immer einen Arzt auf. Bringt das ausgewählte homöopathische Arzneimittel keine Besserung oder verschlechtern sich die Beschwerden, ist der Gang zum Arzt unerlässlich.

Gut zu wissen…

In Deutschland tragen mehr als 7.000 Ärzte die Zusatzbezeichnung „Homöopathie“. Dies ist ein geschützter Begriff, der erst nach einer einheitlichen berufsbegleitenden Ausbildung und Prüfung durch die Landesärztekammern ausgestellt wird und garantiert, dass ein Arzt über ausreichend theoretisches und praktisches Wissen verfügt, um die homöopathische Behandlung aufzunehmen. Voraussetzung für den Erwerb der Zusatzbezeichnung „Homöopathie“ ist ein abgeschlossenes Medizinstudium und die Anerkennung als Facharzt.

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Was ist Homöopathie?

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Was sind Globuli?

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Häufig gestellte Fragen