Fläschchen-Know-how

Aller Anfang ist nicht schwer – mehr auf Körper und Seele achten

Wenn Sie Rücken- oder Gelenkschmerzen hatten, haben Sie sicher schon gespürt, dass Sie diese nicht durch übermäßige Schonung linderten, sondern durch bedachte Bewegung. Wenn Sie in einem Stimmungstief waren, haben Sie versucht, sich abzulenken und Trost zu finden. Das sind nur zwei einfache, aber gute Beispiele. Denn diese Selbstbeobachtung ist gerade beim Einstieg in die Homöopathie und in die Selbstbehandlung von grundlegender Bedeutung.

Ich helfe mir selbst – nach einfachen Regeln

Wählen Sie das Mittel, in dem Sie Ihren Zustand am genauesten wiedererkennen – körperlich wie auch seelisch. Beachten Sie die Umstände, unter denen Beschwerden sich bessern oder verschlechtern. Nehmen Sie die Arznei ein. Besonders wichtig dabei: frühzeitig! Setzen Sie das Mittel ab, wenn die Symptome verschwinden. Je mehr Sie sich mit den einfachen Regeln der Homöopathie vertraut machen, umso erfolgreicher werden Sie als eigener Manager Ihrer Gesundheit sein.

Junge Frau zeigt die Produktpalette von Globuli

Die sorgfältige Arznei-Auswahl – dank gezielter Kriterien

Bei der Auswahl der passenden homöopathischen Arznei helfen Ihnen die folgenden bewährten Kriterien:

  • Ort der Beschwerden: Wo treten die Symptome auf, zum Beispiel am Bein, Zahn oder am Kopf?
  • Art der Beschwerden: Wie äußern sich diese, z. B. klopfend, reißend, stechend?
  • Auslöser: Was ist geschehen, z. B. ein Unfall, ein Streit, eine Verkühlung, eine Schnittwunde?
  • Umstände: Wodurch verbessern oder verschlechtern sich die Beschwerden, z. B. durch Wärme, Essen, Alleinsein?
  • Grenzen: Stoße ich bei der Selbstmedikation an meine Grenzen?

Wenn Sie an Ihre Grenzen stoßen, fragen Sie einen erfahrenen Homöopathie-Apotheker, Arzt oder Heilpraktiker.

Um bei der Selbstmedikation ganz sicher zu gehen, ist ein guter Ratgeber hilfreich. Er führt Sie durch die in Frage kommenden Arzneien – von A bis Z und von Kopf bis Fuß. 

Informationen dazu erhalten Sie in unserem Bereich Service unter Downloads, Mediathek und Buchempfehlungen. Zudem finden Sie auf diesen Seiten die Möglichkeit zur Produktsuche, die aufschlussreiche Rubrik FAQ und das allgemeine Glossar zur Homöopathie.

Ihre Globuli nehmen Sie eine halbe Stunde vor oder nach dem Essen ein. Da eine Aufnahme homöopathischer Mittel bereits über die Mundschleimhaut erfolgt, empfiehlt es sich, Globuli (oder auch Tabletten) langsam im Mund zergehen zu lassen bzw. Tropfen vor dem Schlucken für eine Minute im Mund zu behalten.

In der Zeit der Behandlung halten Sie mindestens eine halbe Stunde Abstand zur Verwendung ätherischer Öle wie Kampher, Kamille oder Pfefferminz (oft in Zahnpasta), weil diese die Wirkung der Arzneien beeinträchtigen können. Die Frage, ob man koffeinhaltige Getränke wie Tee, Kaffee oder bestimmte Limonaden meiden sollte, ist nicht abschließend geklärt.

Auch für Diabetiker spricht nichts dagegen, unsere homöopathischen Arzneimittel anzuwenden. Die Globuli der DHU enthalten als Trägersubstanz Rohrzucker (Saccharose), die Tabletten Laktose (Milchzucker). Die folgenden Angaben zeigen, dass die Einnahme homöopathischer Arzneimittel – unter Beachtung der Dosierungsempfehlung – bei der Berechnung der täglichen Broteinheiten vernachlässigt werden kann. 

Eine Broteinheit (BE) entspricht 12 g Kohlenhydraten.

  • 1 Globulus hat 0,00069 BE, d. h. 1450 Globuli entsprechen 1 BE.
  • 1 Globulus enthält 0,0082 g Kohlenhydrate.
  • 1 Globulus entspricht 0,034 kcal.
  • 1 Tablette hat 0,021 BE, d. h. 48 Tabletten entsprechen 1 BE.
  • 1 Tablette enthält 0,25 g Kohlenhydrate.
  • 1 Tablette entspricht 1,025 kcal.

Erwachsene

Tiefe Potenzen (bis D23 bzw. C11):

  • Bei akuten Beschwerden stündlich 5 Tropfen, 5 Globuli (Streukügelchen) oder 1 Tablette bis zum Eintritt einer Besserung, jedoch höchstens 6-mal täglich.
  • Danach 3-mal täglich 5 Tropfen, 5 Globuli oder 1 Tablette. 
  • Bei chronischen Erkrankungen 1- bis 3-mal täglich 5 Tropfen, 5 Globuli oder 1 Tablette.

Erwachsene 

Hohe Potenzen (ab D24 bzw. C12):

  • Die Anwendung erfordert eine individuelle Dosierung durch einen homöopathisch erfahrenen Arzt oder Heilpraktiker. Im Rahmen der Selbstbehandlung sollte nur eine Einmalgabe von 5 Tropfen, 5 Globuli oder 1 Tablette eingenommen werden.
  • In der therapeutischen Praxis werden homöopathische Mittel zwischen D/C10 und D/C30 in der Regel als mittlere Potenzen und ab D/C30 als Hochpotenzen angesehen. Mittlere Potenzen werden üblicherweise 1- bis 2-mal täglich eingenommen, Hochpotenzen werden entsprechend den individuellen Voraussetzungen dosiert.

Die charakteristische Art der Verarbeitung, also das Verschütteln oder Verreiben per Hand, ist für die Arzneimittelwirkung von großer Bedeutung. Sie unterscheidet ein potenziertes Arzneimittel von einer reinen Verdünnung.

Kinder

  • Säuglinge im ersten Lebensjahr erhalten ein Drittel der Erwachsenendosis.
  • Kleinkinder bis zum 6. Lebensjahr erhalten die Hälfte der Erwachsenendosis.
  • Kinder zwischen dem 6. und 12. Lebensjahr erhalten zwei Drittel der Erwachsenendosis.

Tipp: Für Säuglinge und Kleinkinder sind Globuli am besten geeignet. Wenn Tabletten verabreicht werden, sollten diese vor der Gabe in Wasser aufgelöst werden.

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Was ist Homöopathie?

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