Fläschchen-Know-how

Natürliche Mittel für schöne Haut

Die Haut umgibt uns wie ein schützender Mantel. Sie bildet die Grenze zwischen dem Körper und der Außenwelt. Als unser größtes Organ erfüllt sie viele wichtige Aufgaben. Dabei ist sie inneren und äußeren Einflüssen ausgesetzt. Doch wie können wir unsere Haut gesund erhalten? Zum Beispiel, indem wir ausreichend trinken, uns an der frischen Luft bewegen und auf Entspannung und guten Schlaf achten. Darüber hinaus beeinflussen gesunde, frische Nahrungsmittel und das Spüren und Beobachten der Pflegebedürfnisse entscheidend die Schönheit und Gesundheit unserer Haut.

 

Gesunde Haut durch gesunde Ernährung

Machen Sie sich von Zeit zu Zeit bewusst, was Ihnen und Ihrer Haut guttut. Das kann ein Spaziergang im Wald oder eine Auszeit in der Sauna sein. Was einfach klingt, ist im Alltag allerdings oft schwer zu beherzigen. Hektische Lebensphasen, zu wenig Schlaf und Umwelteinflüsse wie z.B. UV-Strahlung, hinterlassen Spuren auf der Haut. Gerade dann ist es wichtig, die Hautgesundheit durch eine ausgewogene Ernährung zu unterstützen.

Was schmeckt Ihrer Haut?

Eine basische Ernährung gilt als gesundheitsfördernd, da ein Gleichgewicht des Säure-Basen-Haushalts unter anderem für ein gesundes Hautbild sorgen kann. Empfehlenswert sind basenbildende Lebensmittel wie z.B. frisches Obst und Gemüse, Kartoffeln und Blattsalate. Darüber hinaus spielt Wasser eine wichtige Rolle. Die Haut besteht zu 80 Prozent aus Wasser. Als Ausscheidungsorgan, Regulator der Körpertemperatur und in ihrer Schutz- und Abwehrfunktion gegenüber äußeren Einflüssen, ist es wichtig, sie gut zu unterstützen. Entscheidend ist neben einer gesunden Ernährung vor allem eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Die Trinkmenge sollte mindestens 1,5 Liter täglich betragen. Um gesund zu bleiben, braucht unsere Haut zudem Mineralstoffe und Spurenelemente wie z.B. Silizium, Zink und Schwefel. Silizium sorgt für eine stabile Hautstruktur. Es ist z.B. in Kartoffeln, Hirse und Weizen reichlich enthalten. Schwefelverbindungen finden sich vor allem in proteinreichen Lebensmitteln sowie in Zwiebeln, Knoblauch oder Bärlauch. Schwefel ist ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes. Zink ist ein essentielles Spurenelement für den Körper, es ist an unterschiedlichsten Körperfunktionen wie z.B. der Wundheilung beteiligt. Zinkreiche Lebensmittel sind vor allem Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und Leinsamen.

Antioxidantien halten die Haut länger jung

Im Zusammenhang mit der Hautpflege ist oft die Rede von „freien Radikalen“, die unsere Haut vorzeitig altern lassen. Dabei handelt es sich um Zwischenprodukte unseres Stoffwechsels. Freie Radikale sind hochreaktive Sauerstoffmoleküle oder organische Verbindungen, die Sauerstoff enthalten. Eine ungesunde Ernährung und Lebensweise begünstigen die Entstehung dieser freien Radikale. Antioxidantien schützen unsere Haut vor deren Einfluss. Dabei handelt es sich um Moleküle, die den Körper vor Schäden durch freie Radikale schützen. Die bekanntesten Vertreter der Antioxidantien sind Vitamin C, Vitamin E und sekundäre Pflanzenstoffe wie Anthocyane, Carotinoide und Flavonoide. Eine ausgewogene Ernährung mit dem täglichen Verzehr von Obst und Gemüsesorten, die reich an Antioxidantien, wie z.B. schwarze Johannisbeeren, Blaubeeren, Tomaten, Wirsing und Karotten sind, wird empfohlen.

Haut und Homöopathie

In der Homöopathie kommt der Haut eine besondere Bedeutung zu. Denn ein gültiges Heilgesetz ist hier die sogenannte Hering´sche Regel. Diese Regel – nach ihrem Entdecker Constantin Hering (1800 – 1880) benannt, besagt, dass die Art und Weise, wie Heilung erfolgen soll, einer Gesetzmäßigkeit unterliegt. Das heißt, dass bei der Heilung einer Krankheit die Symptome „von oben nach unten, von innen nach außen und in der umgekehrten Reihenfolge ihres Auftretens” verschwinden werden. Von oben nach unten: z.B. ein Hautausschlag heilt zuerst im Gesicht und am Oberkörper ab, dann an den Armen und später an den Beinen und Füßen. Von innen nach außen: z.B. dem Patienten geht es psychisch besser, die Heilung geht über zu den lebenswichtigen inneren Organen, danach folgt der Bewegungsapparat und zum Schluss heilt die Haut.

Unter Berücksichtigung der besonderen Stellung der Haut in der Homöopathie hält diese Therapieform einige Mittel parat, die sich zur Behandlung von Hautproblemen bewährt haben. Ihr Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker berät Sie gerne zur Auswahl des richtigen homöopathischen Arzneimittels.