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Typische Erkrankungen im Kindesalter

Bei typischen Erkrankungen im Kindesalter wie z.B. Erkältungen oder Magen-Darm-Beschwerden ist es der Anspruch der Homöopathie, einen Beitrag zur Aktivierung der körpereigenen Selbstheilungskräfte und somit zur Linderung der Beschwerden zu leisten. Auch beim Spielen und Toben ziehen sich Kinder schnell kleinere Verletzungen zu, welche durch die Einnahme von homöopathischen Arzneimitteln gelindert werden können.

Eine umgehende ärztliche Abklärung ist insbesondere notwendig bei allen Erkrankungen, die mit hohem Fieber, anhaltendem Durchfall und Erbrechen oder auch Hautausschlägen einhergehen sowie bei erkennbaren Entzündungen, (stärkeren) Schmerzen oder unklaren Beschwerden, die länger als 1-2 Tage andauern.

Erkältungskrankheiten – das Immunsystem lernt dazu

Bei Kindern befindet sich das Immunsystem noch in der Entwicklung. Es kann daher viele Infektionskrankheiten noch nicht abwehren. Besonders im Kindergartenalter sind Kinder deshalb häufig erkältet. Hier ist die Übertragungs- und Ausbreitungshäufigkeit der Erkältungsviren per Tröpfcheninfektion besonders hoch. Zehn bis zwölf Erkältungen im Jahr sind bei Kindern nicht ungewöhnlich.

Der typische Verlauf von Erkältungskrankheiten

Die ersten Anzeichen einer Virusinfektion der oberen Atemwege, umgangssprachlich auch "Erkältung" genannt, sind meist Schnupfen, Halsschmerzen und Husten. Häufig entwickelt sich die Infektion absteigend von der Nase über den Rachen, Luftröhre, Kehlkopf bis zu den Bronchien. Es ist auch möglich, dass sich der Infekt auf nur einen Bereich beschränkt. Begleitsymptome wie Gliederschmerzen, Fieber und ein allgemeines Krankheitsgefühl sind möglich.

Erkältungskrankheiten – hier unterstützt die Homöopathie

Homöopathische Arzneimittel, z. B. in Form von Globuli, können aufgrund ihrer guten Verträglichkeit und nach Rücksprache mit einem Arzt*, Apotheker oder Heilpraktiker bereits bei Babys und Kleinkindern zur Behandlung von Erkältungskrankheiten eingesetzt werden. Sie regen nach dem Selbstverständnis der homöopathischen Therapie die Selbstheilungskräfte an und helfen so, die Symptome und Beschwerden im Falle einer akuten Erkältung zu lindern. Dabei können homöopathische Arzneimittel eine sanfte Alternative oder sinnvolle Ergänzung zu schulmedizinischen Medikamenten sein.

Ihr Kinderarzt, Heilpraktiker oder Apotheker berät Sie gerne zur richtigen Auswahl homöopathischer Arzneimittel. Weiterhin gibt es einige Homöopathie-Ratgeber speziell für die Anwendung bei Kindern.

Erkältungskrankheiten – wann muss mein Kind zum Arzt?

Bei Ohrenschmerzen, vor allem im Zusammenhang mit Fieber, ist umgehend ärztlicher Rat einzuholen. Gleichermaßen gilt: Bei Fieber über 38° C, welches länger als 24 Stunden andauert, ist ärztlicher Rat einzuholen. Sollten sich die Symptome wie Schnupfen, Halsschmerzen, Husten, Gliederschmerzen nicht nach wenigen Tagen gebessert haben, müssen schwerere Erkrankungen wie z. B. eine echte Grippe oder eine Lungenentzündung ausgeschlossen werden. Auch dann ist ärztlicher Rat unerlässlich!

Verdauungsbeschwerden

Im Zuge ihrer Entwicklung leiden kleine und größere Kinder immer mal wieder an Magen-Darm-Beschwerden. Typische Symptome sind Blähungen, Verstopfung, vermehrtes Aufstoßen oder Bauchschmerzen. Bei Verdauungsbeschwerden hat sich z. B. die Brechnuss als homöopathisches Mittel bewährt. Die Samen der Brechnuss liegen homöopathisch aufbereitet z.B. in Nux vomica D6 DHU vor. Das zugelassene Präparate hilft bei einer Vielzahl von Verdauungsbeschwerden wie, Übelkeit, Völlegefühl und Blähungen und kann bereits bei Kindern angewandt werden.

Magen-Darm-Infekte

Unangenehmer als reine Verdauungsbeschwerden sind meist Magen-Darm-Infekte (infektiös bedingte Gastroenteritiden), welche von Viren oder Bakterien hervorgerufen und häufig in Kinderbetreuungsstätten übertragen werden. Eine Gastroenteritis äußert sich meist in Form von Übelkeit mit Erbrechen und Durchfall. Ist ein Familienmitglied erkrankt, sind Hygienemaßnahmen wie das regelmäßige Händewaschen und -desinfizieren wichtige Maßnahmen, um sich selbst und andere vor einer Ansteckung zu schützen. Achten Sie des Weiteren darauf, dass Ihr Kind ausreichend trinkt und Mineralstoffe zu sich nimmt, um den Flüssigkeits- und Nährstoffverlust durch den für den Krankheitsverlauf typischen Brechdurchfall auszugleichen.

Sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt, Heilpraktiker oder Apotheker zur Auswahl des richtigen homöopathischen Mittels zur Behandlung von Magen-Darm-Infekten bei Ihrem Kind.

Kleinere Verletzungen

Sobald sich Kinder bewegen können, bleiben kleinere Verletzungen nicht aus. Diese gehen meist einher mit blauen Flecken, einer Beule (Schwellung), Schmerzen oder kleineren Schürfwunden. Zur Linderung dieser typischen Verletzungen hält die Homöopathie eine Reihe von Mitteln parat, die sich gerade bei der Behandlung von Kindern bewährt haben. Dabei bietet sich insbesondere die Behandlung mit Globuli an. Sie bestehen aus Saccharose (Zucker), benetzt mit dem homöopathischen Wirkstoff und werden aufgrund ihrer Größe und des angenehmen Geschmacks von Kindern in der Regel gut akzeptiert. Zudem sind sie gluten- und lactosefrei.

Die Dosierung von homöopathischen Arzneimitteln

Die Dosierung richtet sich nach der jeweils verwendeten Potenzhöhe, der Schwere der Erkrankung und dem Alter des Kindes. Liegt keine therapeutische Empfehlung vor, gelten grundsätzlich die Angaben der Packungsbeilage. Ihr Kinderarzt, Heilpraktiker oder Apotheker berät Sie gerne zur Auswahl des richtigen homöopathischen Mittels. Beachten Sie vor der Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels immer den Beipackzettel.

Gut zu wissen…

In Deutschland tragen mehr als 7.000 Ärzte die Zusatzbezeichnung „Homöopathie“. Dies ist ein geschützter Begriff, der erst nach einer einheitlichen berufsbegleitenden Ausbildung und Prüfung durch die Landesärztekammern ausgestellt wird und garantiert, dass ein Arzt über ausreichend theoretisches und praktisches Wissen verfügt, um die homöopathische Behandlung aufzunehmen. Voraussetzung für den Erwerb der Zusatzbezeichnung „Homöopathie“ ist ein abgeschlossenes Medizinstudium und die Anerkennung als Facharzt.

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Was ist Homöopathie?

Verstauchungen und Prellungen sind Verletzungen tieferliegender Gewebe und werden typischerweise von stumpfen Krafteinwirkungen hervorgerufen, z.B. beim Sport.

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