Fläschchen-Know-how

Homöopathie für Babys – von klein auf gut versorgt!

Ihr Baby ist da – wir gratulieren!

Es gibt kaum eine intensivere und spannendere Zeit als die rund um die Geburt eines Kindes. Und wenn das Baby dann da ist, verändert es das ganze Leben. Plötzlich ist Ihr Alltag von vielen neuen Eindrücken und Gefühlen, aber auch Aufgaben und Unsicherheiten bestimmt. Füttern, Wickeln, Beruhigen und Trösten bestimmen am Anfang stark den neuen Tagesablauf. Oft bedeutet das für die Mutter mangelnden Schlaf und wenig Zeit für die eigenen Bedürfnisse. Aber ebenso oft auch ein Gefühl von Innigkeit und Verantwortung und Freude über jedes Lächeln des Kindes.

Gerade, wenn es Ihr erstes Kind ist, werden Sie im Lauf der ersten Wochen und Monate, neben allen schönen Momenten, immer wieder Situationen erleben, die Sie in Unsicherheit versetzen. Viele Fragen werden auftauchen, zu ganz verschiedenen Themen, z.B.:

Will (oder kann) ich mein Kind stillen oder wähle ich das Fläschchen? Soll das Baby im eigenen Bett/Zimmer schlafen oder bei den Eltern? Muss ich mir Vorwürfe machen, wenn ich müde oder erschöpft bin?

Und natürlich stellen sich viele Fragen zu allem, was mit der Gesundheit des Babys zu tun hat:

Was steckt dahinter, dass mein Baby weint und sich nicht beruhigen lässt? Woran erkenne ich, ob mein Baby Schmerzen hat? Was mache ich gegen einen wunden, roten Po? Sind die Bauchschmerzen oder das Fieber gefährlich? Was kann ich machen, wenn mein Baby Zähne bekommt? Soll ich mein Baby impfen lassen? Welche Medikamente kann oder will ich meinem Kind geben?

Für all diese Fragen sind, neben anderen „erfahrenen“ Eltern, vor allem Ihr Kinderarzt* und Ihre Hebamme, aber auch Ihr Apotheker, kompetente Ansprechpartner. Sie werden Ihnen bei Ihren Anliegen gerne zur Seite stehen und Sie gezielt zu Ihrer Situation beraten.

Freuen Sie sich also darauf, gemeinsam mit Ihrem Baby die Welt neu zu entdecken und einen guten Weg für einen gesunden Start in das Leben zu finden. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Begleiten und Bestaunen der faszinierenden Entwicklung, die Ihr Kind in den ersten Lebensjahren vollbringt.

  

Hier kann die Homöopathie unterstützen

Schlafschwierigkeiten, Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, ein wunder Po, Schnupfen, Zahnungsschmerzen oder Milchschorf – es gibt vieles, was Neugeborene und Babys plagen kann.

Wichtig ist, in jedem Fall die Ursachen einer gesundheitlichen Störung ärztlich abklären zu lassen und eine angemessene Therapie zu wählen.

Homöopathie ist eine besonders beliebte und sanfte Methode, um häufig auftretende Beschwerden bei Babys und Kleinkindern zu lindern. Homöopathische Arzneimittel, z.B. in Form von Globuli, können aufgrund ihrer guten Verträglichkeit und nach Rücksprache mit einem Arzt, Apotheker, Ihrer Hebamme oder einem Heilpraktiker bereits Neugeborenen und Babys verabreicht werden. Sie regen nach dem Selbstverständnis der homöopathischen Therapie die Selbstheilungskräfte an und helfen so, die Symptome von Erkrankungen und Beschwerden zu lindern. Dabei können homöopathische Arzneimittel, je nach Beschwerde, eine sanfte Alternative oder eine sinnvolle Ergänzung zu schulmedizinischen Medikamenten sein. Aufgrund ihrer Größe lassen sich Globuli leicht verabreichen und werden in der Regel von Babys und Kleinkindern gut akzeptiert. Ihre Hebamme bzw. Ihr Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker berät Sie gerne zur Auswahl des richtigen homöopathischen Arzneimittels.

Bitte beachten Sie: Eine umgehende ärztliche Abklärung ist insbesondere notwendig bei allen Erkrankungen, die mit hohem Fieber, Durchfall und Erbrechen oder Atemnot einhergehen sowie bei erkennbaren Entzündungen, vermuteten Schmerzen oder bei unklaren Beschwerden, die länger als 1-2 Tage andauern.

 

Infekte im Baby- und Kleinkindalter

Babys kommen mit einem gewissen Schutz gegen Infektionserreger zu Welt, der ihnen von der Mutter mitgegeben wird, dem sogenannten Nestschutz. Dieser Schutz verliert sich allerdings recht schnell und das eigene Immunsystem bildet sich erst langsam in den ersten Lebensmonaten und -jahren aus. Das Abwehrsystem trainiert dabei sozusagen mit jedem Virus oder Bakterium, das ihm in der Umwelt begegnet. Aus diesem Grund sind z.B. Infekte der Atemwege oder des Verdauungstraktes im Baby-und Kleinkindalter recht häufig.

Sollte Ihr Kind an einer Erkältungskrankheit oder einem Magen-Darm-Infekt erkrankt sein, berät Sie Ihre Hebamme, Ihr Arzt*, Heilpraktiker oder Apotheker gerne zur Auswahl des richtigen homöopathischen Arzneimittels. Schutz vor hochansteckenden Kinderkrankheiten bieten die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Impfungen.

Bitte beachten Sie: Neugeborene gelten in den ersten 4 Wochen schon ab einer Körpertemperatur von 38 Grad als fiebernd und sollten umgehend einem Arzt* vorgestellt werden. Grundsätzlich gilt: bei hochakuten oder chronischen Erkrankungen Ihres Babys sowie erhöhter Temperatur und Fieber über 38° C, welches länger als 24 Stunden andauert, ist umgehend ärztlicher Rat einzuholen.

  

Beschwerden beim Zahnen

Quengeln, Sabbern mit Ausschlag um den Mund herum, aber auch gerötete Wangen, Durchfall oder eine erhöhte Temperatur können Vorboten der ersten Zähnchen sein, welche manchmal schon ab dem vierten Monat das Zahnfleisch durchdringen und zum Vorschein kommen. Die meisten Babys fangen dann an, auf allem, was sie in die Hände bekommen, herumzukauen, denn das Kauen lindert die Schmerzen. Ideal zum „drauf herumkauen“ sind z.B. Beißringe, die man zusätzlich vor Gebrauch kühlen kann (Achtung: lediglich kühlen, nicht einfrieren). Bei der Wahl des Beißrings sollte auf geeignete, schadstofffreie Materialien geachtet werden, die gut zu reinigen sind. Auch die Homöopathie hält passende Mittel bereit, um Zahnungsbeschwerden zu lindern. Sprechen Sie hierzu mit Ihrer Hebamme bzw. Ihrem Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker.

  

Blähungen und Bauchschmerzen beim Baby (Drei-Monats-Koliken)

Viele Babys im Alter zwischen einem und vier Monaten haben mit Blähungen und Bauchschmerzen zu kämpfen. Diese entstehen als Folge der sich verändernden Darmfunktion bei der Umstellung der Ernährung. Vor der Geburt hat das Baby die Nährstoffe bereits verdaut und aufbereitet über die Nabelschnur geliefert bekommen. Nun wird es mit Muttermilch oder Fläschchennahrung gefüttert, die der Darm erst lernen muss zu verarbeiten. In dieser Anpassungsperiode kann es zu überschüssiger Luft im Bauch und somit zu schmerzhaften Blähungen kommen. Auch eine verstärkte Aufnahme von Luft z.B. beim Trinken oder beim Schreien kann zu Blähungen führen oder diese verstärken. In der Folge treten krampfartige Bauchschmerzen auf, die von den Ärzten häufig als Drei- Monats-Koliken bezeichnet werden.

  

Die Auswirkungen dieser Beschwerden sind für die betroffenen Kinder und Eltern gleichermaßen belastend. Nach den Mahlzeiten, vor allem häufig in den Abendstunden, schreien die Babys anhaltend ohne erkennbaren Grund und sind für lange Zeit nicht zu beruhigen. Manchmal krümmt sich das Baby wegen der Bauchschmerzen zusammen und ballt die Fäustchen oder macht sich ganz lang. Weitere Symptome können ein harter, aufgeblähter Bauch, eine veränderte Verdauung und überhöhte Reizbarkeit sein.

Wichtig ist bei einer ausgeprägten Symptomatik eine ärztliche Abklärung, dass keine andere, ernsthafte Erkrankung für die Beschwerden Ihres Babys verantwortlich ist.

Wenn dies sichergestellt ist, hilft nur eines: Geduld und Ruhe bewahren und Ihr Baby bestmöglich unterstützen. Es gibt eine Vielzahl von Tipps, was man dafür tun kann. Hier sind einige Vorschläge, die sich zur Linderung von Blähungen und Bauchschmerzen und zur Beruhigung des Babys bewährt haben:

  • Enger Körperkontakt und Herumtragen z.B. in einem Tragetuch, über der Schulter liegend oder in der sogenannten Fliegerstellung (Baby liegt dabei mit dem Bauch auf Ihrem Unterarm, Arme und Beine hängen nach unten – Achtung: Baby immer durch Kontakt zum eigenen Körper und zusätzlich mit der freien Hand stabilisieren und halten).
  • Sanftes Wippen auf den Zehenspitzen oder auf einem Gymnastikball unterstützen den beruhigenden Effekt beim Halten/Tragen.
  • Beruhigen Sie Ihr Kind mit Ihrer Stimme (sprechen, singen, summen, etc.). Ihre Stimme ist Ihrem Kind seit dem 5. Schwangerschaftsmonat bestens vertraut.
  • Babymassage ist eine hervorragende Methode, um Säuglinge und Babys abzulenken und zu beruhigen. Viele Hebamme bieten Babymassagekurse an. Sprechen Sie mit Ihrer Hebamme, sie zeigt Ihnen gerne, wie Sie das Bäuchlein Ihres Babys im Uhrzeigersinn sanft massieren können.
  • Manche Kinder lassen sich gut von monotonen Hintergrundgeräuschen wie z.B. dem Rauschen von Wasser, dem laufenden Geschirrspüler oder ähnlichem beruhigen. Es wird davon ausgegangen, dass diese Geräusche der Geräuschkulisse im Mutterleib ähneln. Beruhigende „Baby Sounds“ sind sowohl auf CD als auch über diverse Streaming Anbieter erhältlich.
  • Auch die Homöopathie hält Mittel parat, die sich zur Linderung von Blähungen und Bauchschmerzen und den Begleitumständen bewährt haben. Ihre Hebamme bzw. Ihr Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker berät Sie gerne zur Auswahl des richtigen homöopathischen Arzneimittels.

 

Besprechen Sie mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Kinderarzt, welche Maßnahme für Ihr Baby geeignet ist. Zudem gibt es zahlreiche Anlauf- und Beratungsstellen, sowohl stationär als auch online, die Ihnen Unterstützung in dieser belastenden Zeit anbieten können. Ihre Hebamme oder Ihr Kinderarzt berät Sie gerne zu diesem Thema.

  

Magen-Darm-Infekte und Verdauungsbeschwerden im Baby- und Kleinkindalter

Werden Babys und Kleinkinder in der Krippe, Kita oder bei Tagesmüttern gemeinsam mit anderen Kindern betreut, sind sie verstärkt Viren und Bakterien ausgesetzt. Dies äußerst sich gelegentlich in Magen-Darm-Infekten, einhergehend z.B. mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Manch ein Bäuchlein reagiert auch im Beikostalter oder bei Erweiterung des Speiseplans empfindlich auf die Einführung neuer Nahrungsmittel. Hier kann es zu Verstopfung, Blähungen oder Durchfall kommen.

Die Homöopathie hält passende Mittel parat, um Verdauungsbeschwerden oder leichte Infekte zu lindern. Ihre Hebamme bzw. Ihr Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker berät Sie gerne zur Auswahl des richtigen homöopathischen Arzneimittels. Weiterhin gibt es einige Homöopathie-Ratgeber speziell für die Anwendung bei Babys und Kleinkinder.

  

Die richtige Dosierung für Babys

Bitte beachten Sie, dass die Dosierung von homöopathischen Arzneimitteln für Babys und Kleinkindern abweichend ist von der Dosierung für Erwachsene. Über die richtige Potenz und das geeignete Mittel berät Sie Ihre Hebamme bzw. Ihr Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker gerne. Beachten Sie vor der Verabreichung eines homöopathischen Arzneimittels immer den Beipackzettel.

  

Das komplexe Prinzip auf den Punkt gebracht. Lernen Sie hier einfach und verständlich die Grundprinzipien kennen, auf welchen die Homöopathie basiert.

Was ist Homöopathie?

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Was sind Globuli

Stillen hat nach Meinung von Fachleuten viele Vorteile und gilt aus entwicklungspsychologischer Sicht als beste Voraussetzung für einen gesunden Start ins Leben.

Stillzeit

Gut zu wissen…

In Deutschland tragen mehr als 7.000 Ärzte die Zusatzbezeichnung „Homöopathie“. Dies ist ein geschützter Begriff, der erst nach einer einheitlichen berufsbegleitenden Ausbildung und Prüfung durch die Landesärztekammern ausgestellt wird und garantiert, dass ein Arzt über ausreichend theoretisches und praktisches Wissen verfügt, um die homöopathische Behandlung aufzunehmen. Voraussetzung für den Erwerb der Zusatzbezeichnung „Homöopathie“ ist ein abgeschlossenes Medizinstudium und die Anerkennung als Facharzt.

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