Prinzip der Potenzierung

Um die Potenz D6 zu erhalten, wird ausgehend von der Urtinktur sechsmal potenziert.

Die PotenzierungPotenzierung
Lateinisch: potentia = Kraft. Der Begriff „Potenz“ wurde schon von Hahnemann geprägt. Zur Potenzierung wird nach der jeweiligen Vorschrift des HAB die Urtinktur verdünnt (D-Potenzen im Verhältnis 1:10, C-Potenzen im Verhältnis 1:100) und jedesmal mindestens 10-mal kräftig geschüttelt. Bei der DHU geschieht dies nach wie vor im Sinne Hahnemanns ausschließlich von Hand. Für jede Verdünnung muss ein eigenes Gefäß benutzt werden (Mehrglasmethode). Diese Gefäße müssen mindestens ein Drittel mehr Rauminhalt haben als die aufzunehmende Flüssigkeitsmenge bedingt. Verreibungen fester Ausgangsstoffe, wie z. B. Mineralien, werden mit Milchzucker (D-Potenzen 1:10, C-Potenzen 1:100) bis zur im HAB vorgeschriebenen Teilchengröße verrieben. Durch Verreiben oder Verschütteln werden Kräfte frei, die durch eine bloße Verdünnung nicht hervorgebracht werden. Um so häufiger eine Substanz verrieben oder verschüttelt wurde, um so stärker ist die homöopathische Wirkung, obwohl stofflich bei jedem Potenzierungsschritt immer weniger enthalten ist. In Deutschland sind D-Potenzen, C-Potenzen und LM-Potenzen gebräuchlich.
ist ein wichtiges Grundprinzip der HomöopathieHomöopathie
Vom Griechischen hómoion = ähnlich und pathos = Leiden. Die Homöopathie ist eine ganzheitliche und sanfte Heilmethode, die von Samuel Hahnemann entwickelt wurde. Ihre Grundprinzipien sind die Ähnlichkeitsregel, Arzneimittelprüfungen am Gesunden und die Erhebung des individuellen Krankheitsbildes (homöopathische Anamnese).
und ein von Samuel Hahnemann entwickeltes Verfahren der Arzneimittelherstellung. Häufig wird auch von Dynamisierung gesprochen. Bei der PotenzierungPotenzierung
Lateinisch: potentia = Kraft. Der Begriff „Potenz“ wurde schon von Hahnemann geprägt. Zur Potenzierung wird nach der jeweiligen Vorschrift des HAB die Urtinktur verdünnt (D-Potenzen im Verhältnis 1:10, C-Potenzen im Verhältnis 1:100) und jedesmal mindestens 10-mal kräftig geschüttelt. Bei der DHU geschieht dies nach wie vor im Sinne Hahnemanns ausschließlich von Hand. Für jede Verdünnung muss ein eigenes Gefäß benutzt werden (Mehrglasmethode). Diese Gefäße müssen mindestens ein Drittel mehr Rauminhalt haben als die aufzunehmende Flüssigkeitsmenge bedingt. Verreibungen fester Ausgangsstoffe, wie z. B. Mineralien, werden mit Milchzucker (D-Potenzen 1:10, C-Potenzen 1:100) bis zur im HAB vorgeschriebenen Teilchengröße verrieben. Durch Verreiben oder Verschütteln werden Kräfte frei, die durch eine bloße Verdünnung nicht hervorgebracht werden. Um so häufiger eine Substanz verrieben oder verschüttelt wurde, um so stärker ist die homöopathische Wirkung, obwohl stofflich bei jedem Potenzierungsschritt immer weniger enthalten ist. In Deutschland sind D-Potenzen, C-Potenzen und LM-Potenzen gebräuchlich.
wird eine aus der Arzneisubstanz hergestellte UrtinkturUrtinktur
Ein nicht potenziertes, flüssiges homöopathisches Arznei - mittel. Die Herstellung erfolgt nach den Vorschriften des HAB. Ausgehend von der Urtinktur erfolgen die weiteren Potenzierungen.
stufenweise mit einem Wasser-Alkohol-Gemisch verdünnt und per Hand verschüttelt. Die Verreibungen werden entsprechend mit Milchzucker vermischt und verrieben. 

Zwar nimmt durch die Methode des Verdünnens und Verschüttelns bzw. Verreibens die Konzentration des Ausgangsmaterials ab, andererseits wird aber die Wirksamkeit der Arznei verstärkt. Daher auch die Bezeichnen „PotenzierungPotenzierung
Lateinisch: potentia = Kraft. Der Begriff „Potenz“ wurde schon von Hahnemann geprägt. Zur Potenzierung wird nach der jeweiligen Vorschrift des HAB die Urtinktur verdünnt (D-Potenzen im Verhältnis 1:10, C-Potenzen im Verhältnis 1:100) und jedesmal mindestens 10-mal kräftig geschüttelt. Bei der DHU geschieht dies nach wie vor im Sinne Hahnemanns ausschließlich von Hand. Für jede Verdünnung muss ein eigenes Gefäß benutzt werden (Mehrglasmethode). Diese Gefäße müssen mindestens ein Drittel mehr Rauminhalt haben als die aufzunehmende Flüssigkeitsmenge bedingt. Verreibungen fester Ausgangsstoffe, wie z. B. Mineralien, werden mit Milchzucker (D-Potenzen 1:10, C-Potenzen 1:100) bis zur im HAB vorgeschriebenen Teilchengröße verrieben. Durch Verreiben oder Verschütteln werden Kräfte frei, die durch eine bloße Verdünnung nicht hervorgebracht werden. Um so häufiger eine Substanz verrieben oder verschüttelt wurde, um so stärker ist die homöopathische Wirkung, obwohl stofflich bei jedem Potenzierungsschritt immer weniger enthalten ist. In Deutschland sind D-Potenzen, C-Potenzen und LM-Potenzen gebräuchlich.
“ von lat. potentia = Kraft. Somit können auch in der Ursubstanz giftige Ausgangsmaterialien gefahrlos eingesetzt werden.

Der Buchstabe hinter dem Arzneimittelnamen

Alle Arzneimittel werden streng nach den Vorgaben des Homöopathischen Arzneibuchs (HABHAB
Das Homöopathische Arzneibuch (HAB) ist ein Teil des offiziellen Deutschen Arzneibuchs (DAB). In diesem sind die für Deutschland gültigen Bestimmungen zur Qualität, Prüfung, Lagerung, Abgabe und Bezeichnung von Arzneimitteln und zu den bei ihrer Herstellung verwendeten Stoffen vorgeschrieben. Der Vorgänger des HAB erschien 1934 unter dem Titel „Dr. Willmar Schwabes homöopathisches Arzneibuch“.
) produziert. Gängig sind Potenzierungen in Zehner- (D-Potenzen) oder Hunderter-Verdünnung (C-Potenzen). Als Tiefpotenzen gelten z.B. D6/ C6, als mittlere Potenzen D12, als Hochpotenzen z. B. D30/ C30 und LM- oder Q-Potenzen. Die Zahl beschreibt die Anzahl der durchgeführten Verdünnungsschritte (z. B. 6 oder 30).

Neben den für die HomöopathieHomöopathie
Vom Griechischen hómoion = ähnlich und pathos = Leiden. Die Homöopathie ist eine ganzheitliche und sanfte Heilmethode, die von Samuel Hahnemann entwickelt wurde. Ihre Grundprinzipien sind die Ähnlichkeitsregel, Arzneimittelprüfungen am Gesunden und die Erhebung des individuellen Krankheitsbildes (homöopathische Anamnese).
besonders bekannten Streukügelchen (GlobuliGlobuli
Eine Darreichungsform homöopathischer Arzneimittel. Rohrzuckerkügelchen (Saccharose) werden mit der jeweiligen Dilution im Verhältnis 1:100 betropft und unter ständiger Bewegung an der Luft getrocknet.
) gibt es als DarreichungsformenDarreichungsformen
Homöopathische Arzneimittel sind von der DHU erhältlich als Globuli (Trägerstoff Saccharose), Tabletten (Trägerstoff Laktose), Dilutionen (Trägerstoff meist Wasser/Ethanol-Gemisch), Injektionslösungen (Trägerstoff physiologische Kochsalzlösung), Externtinkturen (Wasser/Ethanol-Gemisch) sowie Salben/ Cremes/Gele. Die Arzneiträgerstoffe sowie die Herstellung sind in Deutschland im HAB (Homöopathisches Arzneibuch) festgelegt.
auch Tropfen, TablettenTabletten
Eine Darreichungsform homöopathischer Arzneimittel. Tabletten werden aus Triturationen durch Pressen mit geringen Mengen zugesetzter Hilfsstoffe (z. B. Weizenstärke, Magnesiumstearat) hergestellt.
, InjektionslösungenInjektionslösungen
Eine der Darreichungsformen homöopathischer Arzneimittel. Der Trägerstoff ist sterile physiologische Kochsalzlösung.
und ExternaExterna
Dies sind flüssige Einreibungen, Tinkturen zum äußerlichen Gebrauch. Die Herstellung erfolgt nach den Maßgaben des HAB.
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Die charakteristische Art der Verarbeitung, d.h. das Verschütteln oder Verreiben per Hand, ist für die Arzneimittelwirkung von großer Bedeutung. Sie unterscheidet ein potenziertes Arzneimittel von einer reinen Verdünnung.

Arnica 1+1 DHU

Bild zum Thema Arnica 1+1 DHU

Das starke Duo: Salbe + Globuli
Wirken beide abschwellend; Sind ideal von innen und außen; Eignen sich für Groß und Klein gleichermaßen...