Mitten in der Medizin

Mit Homöopathie entwickelte Hahnemann eine alternative Behandlungsmethode

Aus der Festrede von Prof. Dr. Volker Fintelmann anlässlich 50 Jahre DHU (2011)

75 Prozent der Menschen wollen ganz grundsätzlich eine Vielfalt in der Medizin, wollen auch mitentscheiden können, welches dieser Medizinsysteme für sie jeweils als das Richtige erscheint. Für die HomöopathieHomöopathie
Vom Griechischen hómoion = ähnlich und pathos = Leiden. Die Homöopathie ist eine ganzheitliche und sanfte Heilmethode, die von Samuel Hahnemann entwickelt wurde. Ihre Grundprinzipien sind die Ähnlichkeitsregel, Arzneimittelprüfungen am Gesunden und die Erhebung des individuellen Krankheitsbildes (homöopathische Anamnese).
direkt sind es heute etwa 50 Prozent der Bevölkerung, die diese Therapierichtung für sich in Anspruch nehmen wollen. Große Studien zeigen, dass Ärzte, die Arzneimittel der Komplementären Medizin anwenden, deutlich geringere Kosten für das Gesundheitssystem verursachen. Warum brauchen wir denn komplementäre Medizinsysteme, warum kann denn die naturwissenschaftliche Medizin den Anspruch, den die Menschen an die Medizin stellen, alleine nicht befriedigen? Es sind verschiedene Gesichtspunkte, die hier genannt werden können.

Facetten eines komplementären Medizinsystems

Das Erste ist die fast allen komplementären Medizinsystemen zugrunde liegende Auffassung der Ganzheit Mensch, der nicht nur als die Summe unendlicher Teile oder heute gar molekular gesehen wird, sondern in seiner Persönlichkeit, Vielschichtigkeit, Besonderheit. Die Einheit von Leib, Seele und Geist ist noch lebendige Anschauung dieser Medizinsysteme.

Heilung

Zweitens ist es das Anliegen komplementärer Medizinsysteme, Krankheiten wirklich zu heilen. Heilen ist letztlich das Wiederherstellen der Identität oder Integrität einer Person, die sich selbst bestimmen kann.

Verträglichkeit

Ein dritter Gesichtspunkt ist die auffällig bessere Verträglichkeit komplementärer Arzneimittel, im Besonderen der Homöopathika. Das beruht darauf, dass die Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen oder anderer komplementärer medizinischer Verfahren überwiegend nicht gegen bestimmte Körperfunktionen wirken, sondern mit ihnen. Man kann auch sagen, sie wirken mit der Selbstregulation zusammen, diese anregend oder dämpfend, je nach der Gestörtheit derselben. Und noch ein letztes ganz großes Thema begründet aus meiner Sicht die Notwendigkeit, komplementäre Medizin mit der Schulmedizin zu einer gemeinsamen, „integrierten“ Medizin zusammenzufügen. Gemeint ist eine präventive Medizin, die bereits Krankheit in ihrer Entstehung erkennt und sie gar nicht bis zu späten oder Endstadien kommen lässt, sondern sie in dieser Entstehung auffängt und zur Heilung führt.

Jetzt sollte zunehmend die Frage entstehen, was eigentlich Gesundheit bewirkt, wie diese sich erhält und wie ich durch den eigenen Lebensstil, aber auch durch äußere und innere Maßnahmen wie zum Beispiel Arzneimittel diese Gesundheit pflegen und erhalten kann. Und hier hat zum Beispiel die HomöopathieHomöopathie
Vom Griechischen hómoion = ähnlich und pathos = Leiden. Die Homöopathie ist eine ganzheitliche und sanfte Heilmethode, die von Samuel Hahnemann entwickelt wurde. Ihre Grundprinzipien sind die Ähnlichkeitsregel, Arzneimittelprüfungen am Gesunden und die Erhebung des individuellen Krankheitsbildes (homöopathische Anamnese).
eine große Wirksamkeit, die wahrscheinlich in ihrem ganzen Umfang noch gar nicht entdeckt worden ist.

Arnica 1+1 DHU

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